
Maestro Kazem Abdullah ist heute einer der anerkanntesten jungen amerikanischen Dirigenten.
Herr Abdullah war von 2006 bis 2009 als Assistent und Zweitbesetzung an der Metropolitan Opera in New York tätig.
Dabei assistierte er Dirigenten wie Louis Langree, Kirill Petrenko, Lorin Maazel und James Levine und studierte Aufführungen wie Lulu, Ariadne auf Naxos, Der Ring des Nibelungen, Idomeneo, Die Zauberflöte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Cosi fan Tutte, Iphigenie en Touride und Glucks Orfeo ed Euridice ein.
Desweiteren dirigierte Herr Abdullah das National Arts Center Orchestra von Ottowa, das Chautauqua Music School Festival Orchestra, die Berliner Kammerphilharmonie, das Finnish Radio Orchestra, die Helsinki Philharmoniker und das Tanglewood Music Center Orchestra, wo er in letzter Minute einsprang, um Aufführungen von Purcells Dido und Aeneas in einer Zusammenarbeit mit der Mark Morris Dance Group zu dirigieren.
Mr. Abdullah begann seine Musikstudien im Alter von zehn Jahren und absolvierte im Jahr 2000 seinen Abschluss am Cincinnati Conservatory of Music.
Danach studierte er an der University of Southern California.
Ursprünglich studierte er Klarinette und trat als Solist mit der Cincinnati Symphony, der National Symphony und der New World Symphony auf.
Als Dirigent lernte er u.a. von Jorma Panula, Gustav Meier, Markand Thakar, Stefan Asbury, Bernard Haitink und James Levine.
In der Saison 2009-2010 dirigierte Kazem Abdullah das internationale Orquestra de Sao Paulo, eines der berühmtesten brasilianischen Ensembles für klassische Musik, bei dessen Tournee durch die Vereinigten Staaten.
Weitere Projekte von Herrn Abdullah umfassen Treemonisha im Théàtre du Châtelet de Paris, sowie Auftritte mit der Chicago Sinfonietta, der Huntsville Symphony, den Dayton Philharmonikern und der Staatskapelle Weimar.
Ein weiterer Höhepunkt von Herr Abdullahs Saison 2008-2009 war sein mit Spannung erwartetes Debüt mit der Metropolitan Opera, wo er Glucks Orfeo ed Euridice dirigierte; eine in der New York Times vielgepriesene Leistung:
"... eine selbstbewusste Leistung, insbesondere während der lebhaften Tanzeinlagen, beeindruckend im Zusammenspiel mit den Sängern während ihrer langen, orchesterbegleitenden Gesangsrezitationen - eine wunderbare Kombination von Eindringlichkeit und Flexibilität".
Andere Höhepunkte der Saison waren Debüts mit den Mexico City Philharmonikern, der Oregon Symphony, sowie der Indianapolis Symphony, wo er die Welturaufführung von Gabriela Frank Peregrinos dirigierte.
Herr Abdullah wurde darüber hinaus von Michael Tilson-Thomas eingeladen, die New World Symphony anlässlich des 2009 Ives Festival zu dirigieren.